Exselsior

11. August – 30. September 2018
ZAK, Zentrum für Aktuelle Kunst, Berlin

Sabine Herrmann, oval II, 2006, 200 x 300 cm, Faserstift, Pigmente, Acryl auf Bütten auf MdF, Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst

Eröffnung: Freitag 10. August, 19 Uhr
Begrüßung: Gerhard Hanke, Bezirksstadtrat, und Dr. Ralf F. Hartmann, Kulturamt Spandau
Einführung: Ulrike Kremeier, Direktorin Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst

Sabine Herrmann (* 1961 in Meißen) gehört zu den prägenden Malerinnen Berlins seit der Wendezeit und hat in den zurückliegenden Jahrzehnten ein Œuvre von beeindruckender Dichte und Konsequenz erarbeitet. Für ihre Malerei ist der Einsatz verschiedener Schichtungs- und Bearbeitungstechniken charakteristisch, denen sie das Papier als vorrangigem Bildträger unterzieht. In zumeist großformatigen Arbeiten entwickelt die Künstlerin aus komplexen Pigmentmischungen Bildräume von gleichermaßen lasierender Transparenz wie körperhafter Tiefe. Reminiszenzen an figurative Konstellationen bilden dabei häufig den Ausgangspunkt für weitgehend in die Abstraktion überleitende malerische Bildräume, die durch vielfache Schichtungen, Abwaschungen und den Einsatz einer prägnanten Farbigkeit entstehen.
Die Ausstellung im Zentrum für aktuelle Kunst zeigt neben aktuell entstandenen Arbeiten auch signifikante Werke der 1990er- und frühen 2000er-Jahre aus öffentlichen und privaten Sammlungen. In Kooperation mit dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst.

Sa 15. September, 15 Uhr: Ausstellungsrundgang ZAK mit der Künstlerin und Ralf F. Hartmann

Galerie G1
ZAK, Zentrum für Aktuelle Kunst
Alte Kaserne Zitadelle Am Juliusturm 64, Berlin

Fortsetzung folgt!

150 JAHRE VEREIN DER BERLINER KÜNSTLERINNEN 1867 E.V.
01.12.2017 – 02.04.2018
Galerie Alte Kaserne Zitadelle Spandau

Sabine Herrmann, Hommage, 2012, Pastell, Pigmente auf Bütten, 151 x 213cm

Eine 4-teilige Ausstellungsreihe kuratiert von Dr. Claudia Beelitz mit den zeitgenössischen Positionen von: Paula Anke, Monika Brachmann, Alke Brinkmann, Bettina Cohnen, Hannah Dougherty, Ricoh Gerbl, Sabine Herrmann, Margareta Hesse, Michelle Jezierski, Gaby Krawinkel, Isa Melsheimer, Ann Noël, Emerita Pansowová, Sibylle von Preussen, Heike Ruschmeyer, Susanne Schirdewahn, Caro Suerkemper, Gastkünstlerin: Lucy Teasdale

Ausstellungskatalog

Die unergründliche Tiefe
mit Texten von Ulrike Kremeier, Jörg Sperling, Vanessa Place, 88 Seiten, deutsch/englisch
Verlag: Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus, 2017
ISBN-13: 978-3942798686
Bestellbar über BRANDENBURGISCHES LANDESMUSEUM FÜR MODERNE KUNST

Sabine Herrmann, Ausstellungsplakat, Kunstmuseum dkw Cottbus, 2017

19 | 20 | 17

KÜNSTLER*INNEN ERINNERN REVOLUTIONEN
29.10.2017 – 28.01.2018
KUNSTHAUS der ACHIM FREYER STIFTUNG, Berlin

Sabine Herrmann, Skizzenbuch, 2017

Was ist aus dem Raunen der Hoffnung, das 1917 durch die Welt ging, geworden? Werke von mehr als 30 Künstler*innen aus den Jahren 1917 bis 2017 befragen gesellschaftliche Utopien, damit verbundene Hoffnungen oder Enttäuschungen und revoltieren gegen die Gleichgültigkeit gegenüber einer gefährdeten Menschheit und Menschlichkeit.

Wanted Duchamps 3

kuratiert von Pierre Granoux
15. 09. – 15. 10. 2017
LAGE EGAL, Herzbergstraße 55, Aufgang A, 10367 Berlin

Sabine Herrmann, Étant donnés, 2015, Collage, 14,50 x 20,50 cm

WARUM IST DUCHAMP WANTED? UND WORIN LIEGT DIE BELOHNUNG?
Die Ausstellung WANTED DUCHAMPS 3 versammelt erneut Künstler und ihre Arbeiten, die schlüssige Antworten zu Duchamps Erbe kurz vor seinem 50. Todesjahr neu befragen. Und sie stellen die Frage nach Duchamps Lebenskunst als Schlüssel zur Lektüre heutiger Kunst.

Mit Ioana Alexe, Jofroi Amaral, Anonym, Frank Arndt, Michael Behn, Patxi Bergé, Caroline Bittermann, Andreas Burger, Maurice Doherty, Marcel Duchamp, Marcel Dzama, Robert Fitterman, FranckDavid, Moritz Frei, Roland Fuhrmann, Stella Geppert, Pierre Granoux, Sabine Herrmann, Frank Hesse, Rodolphe Huguet, Ce Jian, Thomas Jocher, Klaus Killisch, Sophia Le Fraga, Yuri Leiderman, Mathieu Mercier, Jonathan Monk, Bruno Nagel, Aurélie Noury, Man Ray, Hagen Schümann, Yusuke Suga, Julian Wasser, Vadim Zakharov, Marie von Heyl, u.a.

Die unergründliche Tiefe

29.04. – 18.06.2017
Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

Finissage am Sonntag, 18. Juni 2017, ab 16 Uhr.

Ausstellungsansichten

Sabine Herrmann, die unergründliche Tiefe, 2017, Kunstmuseum dkw Cottbus

Die Berliner Künstlerin Sabine Herrmann entfaltet ihre Kunst ab Mitte der 1980er-Jahren, ausgehend von neoexpressiver Figürlichkeit zu einer sehr eigenen Malwelt. Über die Jahre entwickelt sie eine besondere Schichttechnik, die sie sich auf großen Papierbögen ausbreitet. Ihre Bilder gewinnen eine atmende Verwebung, die manche Farbpartie hervorleuchten läßt. Ihre Malerei läßt sich als vielschichtiger Erinnerungsvorgang begreifen, der den Betrachter auf eigene sinnliche „Entdeckungsreisen“ schickt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

RAUSCH

Anke Becker, Ulrike Buhl, DAG, Thomas Draschan, Sabine Herrmann, Klaus Killisch, Jerry Kowalsky, Susanne Schirdewahn
24.2. – 12.3.2017
Schau Fenster, Berlin

Sabine Herrmann vor den Bildern „schwarze Blume“ und „hell“

Von Gestern bis Heute.

Sabine Herrmann, oval II, 2006/16, Pigmente, Acrylbindemittel auf Büttenpapier auf MdF, 54x70cm

Von Gestern bis Heute. 150 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen
22.01.2017 – 22.04.2017
Salongalerie „Die Möwe“, Berlin

Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. feiert 2017 sein 150-jähriges Bestehen und ist damit der älteste Zusammenschluss bildender Künstlerinnen im deutschsprachigen Raum. Aus Anlass dieses Jubiläums zeigt die Salongalerie „Die Möwe“ Arbeiten von Mitgliedern, Schülerinnen und Gastausstellerinnen des Vereins – vom Beginn ihrer beruflichen Selbstbestimmung bis zur Gegenwart. Die Ausstellung schafft mit Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen einen spannungsvollen Dialog zwischen historischen und zeitgenössischen Positionen.